Sadinien

Die Mittelmeerinsel Sardinien ist voller Naturwunder. 

Kilometerlange Strände und türkisfarbenes Wasser sind die Hauptattraktion für Besucher, aber es gibt mysteriöse alte Strukturen, Wanderwege und farbenfrohe Bergstädte, die es wert sind, entdeckt zu werden. 

 

Der Charme von Cagliari

Cagliari, die Hauptstadt Sardiniens ist eine alte und malerische Stadt. Aufgrund seines perfekt milden mediterranen Klimas und der Südlage ist sie eine sehr sonnige Stadt und liegt wunderschön an der Bucht der Engel (Golfo degli Angeli). Ein erster Anlaufpunkt für euch sollte die Bastion von Saint Remy sein. Sie diente früher der Verteidigung und als Befestigung der Stadt Cagliari. Die Bastion-Treppe führt zu einer großen Terrasse mit herrlichem Panoramablick auf Cagliari. Solltet ihr nach Cagliari fliegen, seht ihr schon im Anflug die imposante Kuppel der Kathedrale, dem Duomo di Cagliari. Diese Kirche aus dem 13. Jahrhundert, welche mit Kalkstein verkleidet ist, sollte euer nächste Anlaufpunkt sein. Sie ist der Jungfrau Maria gewidmet.

Besonders beeindruckend ist auch das römische Amphitheater. Es wurde im 2.Jahrhundert errichtet und bat Platz für 10.000 Zuschauer. Es wurde zur Hälfte in einen Fels gehauen, liegt somit in einem natürlichen Tal und bot einen tollen akustischen Effekt. Hier wurden zahlreiche Gladiatorenkämpfe mit wilden Tieren. Weiter geht es in die Altstadt. Die farbenfrohen, kleinen Straßen bilden ein imposantes Labyrinth. Hier findet ihr zahlreiche Eisdielen, Cafés, Bars, Restaurants und schöne Geschäfte. Die Stadt mit seinem einzigartigen Charme wird euch mit Sicherheit begeistern.

 

Karibikfeeling auf Sardinien

Unter den schönsten Stränden von Sardinien ist der Strand Spiaggia della Pelosa definitiv einer davon. Der Strand befindet sich in Stintino im Nord-Westen. Auf der einen Seite gibt es ruhiges türkisfarbenes Wasser und weichen, zuckerweißen Sand mit üppiger mediterraner Vegetation und auf der anderen Seite einen Blick auf die Insel Asinara. Ein weiterer toller Strand, an der Ostküste, ist La Caletta. Er ist mit fast sechs Kilometern einer der längsten Strände der Insel. Es weht fast immer eine Brise, daher ist es eine gute Wahl für Kite- und Windsurfer. An der Westküste, in der Nähe des Ortes Alghero befindet sich der Strand, Spiaggia della Bombarde. Auch hier findet ihr feinen, hellen Sand und einen flach abfallenden Strand. Das Meer hier ist zudem meist sehr ruhig und das Wasser glasklar. Ganz im Süden findet ihr den Strand, Spiaggia di Tuerredda in der Bucht von Chia.

 Tuerredda liegt in der herrlichen Bucht zwischen Capo Malfatano und Capo Spartivento und gilt als einer der schönsten Strände Sardiniens aufgrund des hellen, sehr feinen Sandes. Hier fühlt man sich wahrlich wie in der Karibik.

 

Die Grotte des Neptun

Neben den Stränden gibt es aber auch andere Sehenswürdigkeiten wie die grotta di nettuno, die Grotte des Neptun. Sie ist ein unglaubliches Naturwunder in der Nähe von Alghero an der Westküste Sardiniens. Sie gehört zudem zu den größten Meereshöhlen Italiens und ist eine der faszinierendsten des Mittelmeerraums. Eine lange Seetreppe mit 654 Stufen, führt euch in die Höhle und auch wieder raus. Wenn ihr keine Lust auf Treppen steigen habt, könnt ihr auch mit einem Boot vom Hafen von Alghero aus fahren. Im Inneren gibt es einen großen Salzwassersee der 100m lang und 9m tief ist sowie zahlreiche, imposante Stalaktiten und Stalagmiten. Die Formation, die sich aus der Mitte des Sees erhebt, wird umgangssprachlich „der Weihnachtsbaum“ genannt. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall, aber auch das Gigantengrab bei Olbia ist eine Fahrt wert. Das Gigantengrab von Su Monte de s’Ape reicht bis ins 1800 v.Chr. Zurück. Zu besichtigen ist das Grab und die Grabkammer.  

 

Capo Testa

Capo Testa ist der nördlichste Punkt Sardiniens. Der Wind hat die Granitblöcke in weiche Formen gebracht, und das Wasser ist tief und kristallklar. Den Sonnenuntergang von dort aus anzusehen ist besonders malerisch. Nicht weit entfernt findet ihr die Stadt Castelsardo mit seiner Burg Castelsardo. Hier findet ihr steile Treppen, enge Gassen und tolle Bastionen. Das mittelalterliche Flair der Altstadt ist besonders beeindruckend und wird euch begeistern.

 

Bemalte Häuser

In der abgelegenen und rauen Bergregion Barbagia im Inneren der Insel, gibt es eine Stadt, die immer eine starke und unabhängige Stimme hatte. Die Gebäude in der Stadt Orgosolo dienen als Leinwand, um die Gedanken und den Willen der Bewohner zu verbreiten. Heute findet man politische Aussagen und Darstellungen des täglichen Dorflebens in großformatigen Wandgemälden. 


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